Einladung / Verpflichtungserklärung

Allgemeine Informationen zur Abgabe einer Verpflichtungserklärung entnehmen Sie bitte dem Merkblatt, dass Sie auf der Seite der Visaangelegenheiten/Verpflichtungserklärungen herunterladen können.

Für die Abgabe einer Verpflichtungserklärung benötigen Sie immer pfändbares Einkommen und einen noch mindestens sechs Monate gültigen Aufenthaltstitel, sofern Sie nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen.

Als Student ohne Einkommen ist die Abgabe einer Verpflichtungserklärung nicht möglich. Sie haben jedoch die Möglichkeit ein Sperrkonto zu unseren Gunsten einzurichten. Der Betrag beträgt 3000,00 €/Person. Zur Einrichtung eines Sperrkontos sprechen Sie bitte unter Vorlage eines gültigen Ausweises in der Infostelle vor, damit Ihnen dort ein Dokument zur Einrichtung des Kontos ausgehändigt werden kann.

Für die Abgabe einer Verpflichtungserklärung benötigen Sie immer einen Termin, den Sie telefonisch, persönlich oder elektronisch (per eMail) über die Infostelle der Ausländerbehörde vereinbaren können.

Zur Vereinbarung eines Termins werden folgende Angaben benötigt:

  • Wie viele Personen sollen eingeladen werden?
  • Handelt es sich bei den einreisenden Personen um ein Ehepaar mit/ohne Kind?
  • Kommt/kommen diese zu touristischen Zwecken oder längerfristig?
  • Zu welchem Zeitpunkt will Ihr Gast bzw. wollen Ihre Gäste einreisen?
  • Sofern Sie nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, wird die Angabe benötigt, bis wann Ihr Aufenthaltstitel gültig ist.
  • Für evtl. Rückfragen wird um Angabe Ihrer Telefonnummer, unter der Sie tagsüber erreichbar sind, gebeten.

Zuständig zur Entgegennahme einer Verpflichtungserklärung ist die Ausländerbehörde des beabsichtigten Aufenthaltsortes des Gastes.
Nähere Informationen hierzu erhalten Sie beim Auswärtigen Amt (siehe nebenstehenden WEB-Link).

Wichtige Hinweise:

Eine Verpflichtungserklärung sollte frühestens 3 Monate vor der geplanten Einreise erstellt werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass verloren gegangene Verpflichtungserklärungen nicht ersetzt werden können. Eine Neuausstellung unter Vorlage der entsprechenden Nachweise und Zahlung der Gebühren ist somit notwendig, da nur Originale der Verpflichtungserklärung bei der zuständigen Auslandsvertretung vorgelegt werden können.

Die Ausländerbehörde behält sich vor, im Einzelfall weitere Nachweise zu fordern.

Bitte kommen Sie rechtzeitig zu genau der genannten Uhrzeit zu Ihrem Termin. Wir haben jeden Tag eine sehr große Anzahl von Arbeitsterminen. Wenn Sie später kommen, ist es möglich, dass Ihre Angelegenheiten leider nicht mehr am selben Tag bearbeitet werden können. Bitte haben Sie Verständnis, falls ein neuer Termin vereinbart werden muss.

Eine Bevollmächtigung ist ebenfalls nicht möglich.

Kontakt

Zuständige Einrichtung:

Gebühren

29,00 € pro Verpflichtungserklärung

Die Verwaltungsgebühr ist vor Ort in bar zu zahlen, eine bargeldlose Zahlung ist nicht möglich.

Unterlagen

Bitte bringen Sie folgende Unterlagen einschließlich des vollständig ausgefülltes Vordrucks „Angaben zur Verpflichtungserklärung nach § 68 AufenthG“ (siehe Download unter Infostelle) zu Ihrem Termin mit:

-        Personalausweis / Reisepass
-        mindestens noch sechs Monate gültiger Aufenthaltstitel
-        Mietvertrag
bei Wohneigentum: den letzten Grundbesitzabgabenbescheid oder notar. Urkunde

bei Arbeitnehmern:
-         Arbeitsvertrag (mind. noch 6 Monate gültig) bzw. aktuelle Arbeitgeberbescheinigung (siehe  
       Download unter Infostelle)
-         Lohn- bzw. Gehaltsabrechnungen der letzten 3 Monate (auch des Ehegatten)
-         ggfls. Festsetzungsbescheid ALG I

bei geschiedenen Ehegatten bzw. Kindern:
-        Unterlagen über Unterhaltsleistungen (Kinder bzw. geschiedene Ehegatten)
-        eine Bescheinigung der Unterhaltsvorschusskasse des zuständigen Jugendamtes
-        Urkunde über die Verpflichtung zur Unterhaltszahlung
-        evtl. das rechtskräftige Scheidungsurteil
-        Nachweis über die monatlichen Unterhaltszahlungen

 bei Selbstständigen:
-        Gewerbeanmeldung bzw. Handelsregisterauszug; Gesellschaftervertrag
-        letzter Einkommensteuerbescheid
-        aktuelle BWA, ersatzweise eine Einnahme-Überschuss-Rechnung (EÜR)
-        Nachweis über die Höhe des monatlichen Krankenkassenbeitrags einschl. der Pflegeversicherung

bei Rentnern:
-        Rentenbescheide

Alle Unterlagen sind sowohl im Original als auch in Kopie vorzulegen.

regio iT Version bis-portlet: 3.5.1

Quicklinks