Grabungsgenehmigungen (Denkmalschutzgesetz)

Eine Grabungsgenehmigung/Erlaubnis ist notwendig, wenn z.B. im Zusammenhang mit bevorstehenden baulichen Maßnahmen (Errichtung von Gebäuden, Straßenbau, Verlegung von Versorgungsleitungen) in Bodendenkmäler oder in Bereichen wo nach fachlichen Erkenntnissen Bodendenkmäler sein könnten, eingegriffen wird/würde.

Die erlaubte archäologische Untersuchung ist zu dokumentieren.

Ansprechpartner/in

Gebühren

Die Erteilung einer Grabungsgenehmigung/Erlaubnis ist gebührenpflichtig (50 EUR bis 500 EUR). Die Erteilung einer Erlaubnis für die Suche mit Metalldetektoren ist ebenfalls gebührenpflichtig (Mindestgebühr 75 EUR).

Unterlagen

Zur Beantragung einer Genehmigung/Erlaubnis sind folgende Unterlagen erforderlich:

  1. ein schriftlicher (formloser) Antrag mit Grundstücksbezeichnung (Straße, Gemarkung, Flur, Flurstück),
  2. ein Lageplan mit Kennzeichnung der Grabungsfläche,
  3. ein Grabungskonzept und
  4. ein Übersichtsplan.

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